
MVZ
SpOrthoMed
Fachkompetenz in Deggendorf
Wir freuen uns, Sie auf der Homepage des MVZ SpOrthoMed begrüßen zu dürfen.Das MVZ SpOrthoMed umfasst orthopädisch-traumatologische Erkrankungen, sportmedizinische Fragestellungen zu Heilverfahren der physikalischen und rehabilitativen Medizin.
Das MVZ SpOrthoMed ist eine gemeinnützige GmbH und eine Tochtergesellschaft der Orthopädischen Fachklinik Schwarzach.
Sie können daher auf ein breit gefächertes Wissen im Bereich der Orthopädie und rehabilitative Medizin vertrauen.Sie finden uns in der 2. Etage des Deggendorfer Einkaufszentrums (Degg´s).
Unser Team ist für Sie da
Fachkompetenz, Empathie, Zuverlässigkeit
Unser Team besteht aus drei Fachärzten und sechs medizinischen Fachangestellten.
Herr Prof. Dr. med. Jens Martin ist Facharzt für Sportmedizin und für Physikalische und Rehabilitative Medizin und verfügt über eine umfassende Expertise in der Behandlung von Sportverletzungen und sportbedingten Erkrankungen.
Herr dr. med. Jozsef Halasi ist ein erfahrener Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Er steht mit seiner großen Fachkompetenz zur Verfügung. Er behandelt unter anderem chronische Schmerzerkrankungen und Osteoporose-Erkrankungen.
Wir bieten Ihnen ein individuelles Therapiekonzept auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und Standards.
Unsere Arzthelferinnen kümmern sich engagiert und qualifiziert um einen möglichst reibungslosen und effizienten Ablauf in der Praxis. Wir betreuen Sie vor und während der Behandlung, beantworten Ihre Fragen und geben Ihnen gerne Informationen zu Behandlungen und Therapien.
Prof. Dr. med. Jens Martin
Ärztliche Leitung
Facharztbezeichnung
Facharzt für Sportmedizin
Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Zusatzbezeichnungen
Akupunktur, Chirotherapie, Sportmedizin, Alpinmedizin, Notarzt, Psychosomatische Grundversorgung
Schwerpunkte
Sportverletzungen, Sonographie, Röntgengestützte minimalinvasive Interventionen an Wirbelsäule und Gelenken, Muskuläre Funktionsdiagnostik mit Statikbeurteilung und Hilfsmittelversorgung, Stoßwellentherapie
Besondere Behandlungsmethoden
Sportmedizinische Untersuchung und Beratung (Flyer), komplexe sportmedizinische LD mit Spiroergometrie, Lactatdiagnostik und Belastungs-EKG, Sportmedizinische Schmerztherapie, Kinesiotaping, BIA-Untersuchungen und Ernährungsberatung
Funktionen
Vizepräsident des BSÄV
Leiter des Ärztlichen Qualitätszirkels Sportmedizin
DGSP Weiterbildungskommission
Dr. Jozsef Halasi
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zusatzbezeichnungen
Manuelle Medizin, Röntgendiagnostik Skelett
Schwerpunkte
Kinderorthopädie, Sonographie (inkl. Hüft-Sonographie), röntgengestützte minimalinvasive Interventionen an Wirbelsäule und Gelenken, Muskuläre Funktionsdiagnostik mit Statikbeurteilung und Hilfsmittelversorgung, Stoßwellentherapie
Ärztlicher Gutachter
Ausbildung
2021 Zusatzbezeichnung Röntgendiagnostik Skelett
2020 Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin
2010 Promotion, Semmelweis Universität Budapest
2010 Approbation als Arzt, Semmelweis Universität, Budapest
Tätigkeiten
seit 2021 MVZ SpOrthoMed
2018 - 2021 MVZ Regen – ärztl. Leiter
seit 2018 Facharzt an der OFK Schwarzach
2017 – 2018 Facharzt für Unfallchirurgie/Orthophädie, Donauisar Klinikum Deggendorf
2017 – 2013 Assistenzarzt für Unfallchirurgie, Donauisar Klinikum Deggendorf
2010 – 2013 Assistenzarzt für Orthopädie, Asklepios Klinik Pasewalk
Frau Lisa Bertl
Medizinische Fachangestellte – in Elternzeit
- Zimmerassistenz
- Anmeldung
- Röntgen
- Physikalische Therapie
- Schreibbüro
Frau Marion Barthel
Leitende Medizinische Fachangestellte
- Anmeldung
- Röntgen
- physikalische Therapie
- Zimmerassistenz
- Büro/Abrechnung
Frau Andrea Streule
Medizinische Fachangestellte
- Zimmerassistenz
- Anmeldung
- Röntgen
- Physikalische Therapie
- Schreibbüro
Frau Irmgard Bielmeier
Medizinische Fachangestellte
- Anmeldung
- Physikalische Therapie
Frau Erika Hochwimmer
Medizinische Fachangestellte
- Anmeldung
- Röntgen
- Physikalische Therapie
Frau Lilli Stadler
Medizinische Fachangestellte
- Zimmerassistenz
- Anmeldung
Wir suchen Verstärkung!
in Teilzeit oder Vollzeit
Leistungen
Krankheitsbilder
- RückenschmerzenBandscheibenvorfälleWirbelblockierungenSportschädenMeniskusverletzungenKreuzbandrisseMuskelzerrungenSprunggelenksverletzungenArthrose (Gelenksverschleiß)Osteoporose
Wo wir
stark sind
Kompetenzfelder
- Orthopädie
- Kinderorthopädie
- Sportmedizin
- Spezielle InjektionsverfahrenDigitale Rö-DiagnostikRehabilitationManuelle MedizinPsychosomatische Grundversorgung
Wo wir stark sind
und Einschränkungen im Stütz- und
Bewegungsapparat
Kompetenzfelder
- Rehabilitation
- Gelenkersatz
- Osteopathie
- Biomolekulare TherapiePsychosomatische GrundversorgungKinderorthopädie
Krankheitsbilder
- MeniskusschadenIschalgie
Kreuzbandriss- MuskelzerrungBänderriss am SprunggelenkHüftarthrosePsychosomatik·WirbelblockierungArthroseBandscheibenvorfallSportverletzungenOsteoporose
Für bestimmte Fragestellungen sind nach wie vor Röntgenaufnahmen ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung des Stütz- und Bewegungsapparates. Techniken wie digitales Röntgen und technisch kürzere Belichtungszeiten haben die Strahlenbelastung auf ein sehr geringes Maß reduziert.
Vorteile gegenüber anderen bildgebenden Verfahren ist die Möglichkeit, die Untersuchung mit Bewegungen zu kombinieren: die Untersuchung wird dynamisch. Als Vorteil gegenüber der Röntgendiagnostik besteht keine Strahlenbelastung. Neuere Techniken wie moderne Röntgenfolien, digitales Röntgen und kürzere Belichtungszeiten haben die Strahlenbelastung auf ein sehr geringes Maß reduziert.
Dazu zählen auch Bluttests z.B. zur Feststellung von Entzündungen, Hinweise auf eine rheumatische Erkrankung oder zur Abklärung einer Osteoporose kommen regelmäßig zur Anwendung.
Mit der Ultraschall-Untersuchung des Bewegungsapparates können Verletzungen und Veränderungen der Sehnen, Muskeln und Gelenke schnell und präzise dargestellt werden.
Sie funktioniert mit ultrahochfrequenten Schallwellen. Diese werden von einem Sender in der Ultraschall-Sonde ausgesandt und von einem Empfänger aufgenommen. Die Veränderungen bei der Passage durch Gewebe ergeben das Ultraschallbild. Vorteile gegenüber anderen bildgebenden Verfahren ist die Möglichkeit, die Untersuchung mit Bewegungen zu kombinieren, also eine dynamische Untersuchung durchzuführen.
Anwendungfall Säuglingshüfte
Die Sonografie der Säuglingshüfte ist als Bestandteil der U3- Vorsorgeuntersuchung im Alter von 6 Wochen vorgeschrieben. Die Diagnostik verläuft völlig schmerzlos, die Eltern sind während der gesamten Zeit bei ihrem Kind.
Als Methode ohne Strahlenbelastung kann die Sonografie beliebig oft wiederholt werden, so dass bei Behandlungsbedürftigkeit der Verlauf des Hüftentwicklungsprozesses in Abständen risikolos kontrolliert werden kann.
Wird eine Verzögerung der Hüftreife festgestellt, sichert eine frühzeitig eingeleitete Behandlung gute Heilerfolge und kann frühzeitigen Hüftverschleiß oder lebenslanges Hinken verhindern.
Auch heutzutage haben Hilfsmittel zur Ruhigstellung, Stabilisierung und auch zur Funktionsverbesserung einen hohen Stellenwert in der orthopädischen Behandlung. Wir setzen diese individuell ein und beraten Sie gerne, welche Hilfsmittel bei Ihren Beschwerden sinnvoll sind.
Ein Schwerpunkt in unserem MVZ stellt die Betreuung von Kindern und Jugendlichen dar. Hier kommen bei der Behandlung von Wachstumsstörungen individuell angepasste, statikkorrigiernde Korsettversorgungen und spezielle Einlagen zum Einsatz.
Nachbehandlung z.B. Wundkontrollen, Fadenentfernung und radiologische Verlaufskontrollen nach Operationen am Bewegungsapparat.
Zur Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzzuständen können Medikamente auch in Form intravenöser Infusionen verabreicht werden.
In der Regel werden sie direkt in das venöse Gefäßsystem verabreicht. Die Infusionen ermöglichen eine verlustfreie und direkte Aufnahme der Wirkstoffe. Vor allem schmerzlindernde und muskelrelaxierende Substanzen kommen zum Einsatz.
Bei der Neuraltherapie soll durch Anwendung eines lokalen Betäubungsmittels das vegetative Nervensystem beeinflusst werden.
Dadurch entspannen sich die Muskeln und die lokale Durchblutung wird verstärkt, was eine positive Wirkung auf das Schmerzgeschehen hat. Es können Injektionen in die entsprechenden Triggerpunkte von Muskeln verabreicht werden oder Hautquaddeln im Rahmen der Segmenttherapie gesetzt werden.
Die Infiltrationstherapie stellt eine Möglichkeit dar, Medikamente direkt in ein entzündetes oder beschädigtes Gelenk bzw. Gewebe einzuspritzen.
Sie kann im Prinzip bei jedem Gelenk durchgeführt werden. Am häufigsten kommt sie bei Hüft- und Kniegelenkproblemen, Sprunggelenkverschleiß und bei Problemen im Schulter- oder Daumensattelgelenk zum Einsatz. In der Regel werden dabei Schmerzmittel, Lokalanästhetika und entzündungshemmende Mittel wie Kortison verabreicht.
Auch Gelenkinjektionen auf pflanzlicher homöopathischer Basis (z.B. mit Traumeel oder Zeel comp.) kommen zur Anwendung.
Zur Schmerzlinderung im Bereich der Wirbelsäule können gezielte Einspritzungen an die kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenksinfiltration) oder in den Bereich der Nervenaustrittsstellen (periradikuläre Therapie) durchgeführt werden.
Dies kann unter sonographischer Kontrolle oder Röntgen-navigiert (unter dem Bildwandler) erfolgen, dabei kann das Medikament sehr gezielt an die entsprechenden Strukturen gebracht werden.
Für die Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates spielt die Physiotherapie eine große Rolle. Voraussetzung für eine physiotherapeutische Behandlung ist eine ärztliche Verordnung, die nach entsprechender Diagnostik im Rahmen eines Behandlungskonzeptes ausgestellt werden kann.
Physiotherapeutische Behandlungsmethoden machen sich die Wirkungen von physikalischen Faktoren auf den Organismus zunutze. Alle haben die Linderung von Schmerzen und die Wiederherstellung gestörter Funktionen des Körpers zum Ziel. Krankengymnastik, Manuelle Therapie und gerätegestützte Trainingstherapie nehmen dabei eine zentrale Stellung ein, unterstützt von Methoden, die auf mechanische Einflussnahme (Massage), Wärme- oder Kältereize, den Wirkungen von Strom, Ultraschall, Magnetfeldern, Wasser, Licht, Klimabedingungen usw. beruhen.
Die Physikalische Therapie umfasst Behandlungsmethoden, bei denen äußere Reize, wie Wärme oder Kälte, Massagen oder Bewegung, zur Behandlung oder Vorbeugung eingesetzt werden.
Dies erfolgt im Rahmen der Verordnung klassischer Krankengymnastik nach Maßgabe des Heilmittelkatalogs bis hin zu gezielter Trainingsberatung und Anleitung zur Eigentherapie. Auch die Verordnung von Reha-Sport oder die Einleitung einer Rehabilitationsmaßnahme kann erforderlich sein.
So ist die Traktionsbehandlung (Extensionsbehandlung) ein bewährtes Element der klassischen Physikalischen Therapie. Dabei wird durch computergesteuerten intermittierenden Längszug der Druck auf Bandscheiben und Wirbelgelenke bzw. die Gelenkflächen des Hüftgeleks reduziert.
Da sich diese Behandlung wirtschaftlich nicht mehr rechnet, ist sie inzwischen aus vielen Praxen und Kliniken verschwunden. Sehr zu Unrecht, wir bieten diese Behandlungsmethode, wie auch die Mikrowellen- Wärmetherapie und Hochtontherapie weiterhin an. In Kombination mit aktiven Behandlungsstrategien sind diese nicht-medikamentösen Therapieformen hochwirksam.
Alternatives Therapieverfahren mit ganzheitlichem Denkansatz aus den Erfahrungen der asiatischen Heilkunst. Durch Einstiche von Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut können Funktionsstörungen und Schmerzen des Körpers beseitigt oder gelindert werden. Die Reizung von Akupunkturpunkten stellt einen Versuch dar, auf gestörte Gleichgewichte regulatorisch einzuwirken. Akupunktur bietet alle Vorteile eines alternativen, natürlichen und risikoarmen Heilverfahrens.
Kostenübernahme
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen einmal pro Jahr die Kosten für je 10 Behandlungssitzungen bei chronischen Rückenschmerzen und bei Kniearthrose. Bei den PKV gibt es keine Einschränkungen bezüglich der Indikation und Sitzungsanzahl.
Haupteinsatzgebiete
- Schmerzen – vor allem Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen
- Kopfschmerzen, Migräne
- Funktionsstörungen aller Art
- Unterstützung zur Raucherentwöhnung
- Diätunterstützung
Nebenwirkungen
- Möglichkeit der Erstverstärkung von Symptomen
- Müdigkeit oder Euphorie nach der Sitzung
- Selten:
- Ausbildung von Blutergüssen
- Nadelschmerz
- Gefühlsirritation
- Minimalrisiko für Kollaps
- Nadelbruch
- Vorsicht ist geboten bei Angsterkrankungen, Panikstörungen und Epilepsie.
Radiale Stoßwellen sind Schallwellen hoher Energie, die pneumatisch außerhalb des Körpers erzeugt werden. Sie werden über die Hautoberfläche nahe der Schmerzzone in das menschliche Gewebe eingekoppelt und breiten sich dort radial (kugelförmig) aus. Durch diese radiale Ausbreitung wird die Behandlung als besonders schonend empfunden.
Die Methode wird ist folgenden Krankheitsbildern erfolgreich eingesetzt:
- Fersensporn
- Achillodynie (Achillessehnenschmerzen)
- Kalkschulter
- Tennisellenbogen
- Golfer-Ellenbogen
- Knieschmerzen (Patellaspitzensyndrom)
- Shin-splint (Schmerzen an der Schienbeinkantensyndrom)
- Hüftschmerzen (Peritrochantäres Schmerzsyndrom)
Nach der Stoßwellenbehandlung (erfolgt in unserer Praxis mit einem Swiss Dolor Clast- Gerätesystem) reagiert das Gewebe um die Schmerzzone auf die Stoßwelle mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität. Dadurch können bei chronischen Erkrankungen Heilungsprozesse angeregt oder schon bestehende, aber nur langsam voranschreitende Heilungsprozesse beschleunigt werden.
Die Radiale Stoßwellentherapie regt die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an. Damit ist die ESWT (Extracorporale Stoßwellentherapie) insbesondere für hartnäckige, immer wieder aufbrechende Krankheitsverläufe geeignet, die über 6 Wochen andauern und nicht mehr ausreichend auf klassische Behandlungen mit Physiotherapie etc. ansprechen.
Als Patient sollte man wissen, dass die Behandlung selbst schmerzhaft sein kann. In einigen Fällen (z.B. bei der Behandlung von Kalkdepots) kann eine lokale Betäubung erforderlich sein.
In der Regel erstreckt sich die Behandlung über vier Sitzungen von fünf bis zehn Minuten. Oft ist bereits acht bis zehn Tage nach der ersten Behandlung eine deutlich spürbare Schmerzlinderung feststellbar. Ein endgültiger Behandlungserfolg stellt sich bei der Mehrzahl der Patienten nach zwei bis drei Sitzungen ein. Bei der Behandlung von Verkalkungen kann in Einzelfällen eine Besserung auch erst mehrere Wochen oder sogar Monate nach Behandlungsabschluss auftreten
Die Stoßwellenbehandlung ist eine sogenannte individuelle Gesundheitsleistung, das heißt die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen, sondern müssen von den Patienten auf Basis einer GOÄ-Rechnung selbst getragen werden. Die meisten Privatkassen übernehmen jedoch die Kosten der Behandlung. Die Einholung einer Kostenübernahme- Zusage vor Behandlungsbeginn wird empfohlen.
Eine 3-malige Stoßwellentherapie zur Behandlung der Plantarfasziitis mit oder ohne sichtbaren Fersensporn wird seit 2019 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Voraussetzung hierfür ist eine vorausgegangene nicht erfolgreiche anderweitige konservative Behandlung über 6 Monate.
Bei der Arthrose handelt es sich um Verschleißerscheinungen aufgrund von Schädigungen des Gelenkknorpels. Die konservative Therapie dieser degenerativen Gelenkerkrankung setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen.
Zunächst sollte eine Optimierung der äußeren Einflussfaktoren, etwa das Vermeiden von stark gelenkbelastenden Tätigkeiten oder Sportarten sowie eine Gewichtsreduktion angestrebt werden. Eine moderate sportliche Betätigung mit kniefreundlichen Sportarten wie Radfahren, Nordic Walking und Schwimmen sollte dennoch regelmäßig durchgeführt werden. Auch Nahrungsergänzungsmittel können einen positiven Effekt haben.
Die Versorgung mit Einlagen zur Korrektur der Beinachse oder einer einseitigen Belastung kann viel erreichen, ebenso die Verordnung von stabilisierenden oder korrigierenden Bandagen oder Orthesen.
Mit der Injektion von Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk wird eine Verbesserung der Versorgung des Knorpels erreicht. Zusätzlich wird der natürliche Stoßdämpfer des Gelenks verstärkt und die Belastung auf den Knorpel verringert. Bei einer leichten Arthrose kann dann schmerzfrei Muskulatur aufgebaut werden, die ihrerseits das Gelenk weiter entlastet. Bei einer bereits stark ausgeprägten Arthrose lässt sich zumindest der Zeitpunkt für einen operativen Gelenkersatz hinauszögern.
Mit weiteren Maßnahmen wie manueller Therapie, Physiotherapie, Stoßwellentherapie oder Magnetfeldtherapie kann die Wirksamkeit weiter verbessert werden.
Die chirurgische Versorgung von Wunden und das weitere Wundmanagement kann bei uns durchgeführt werden.
Manuelle Medizin/Chirotherapie ist die medizinische Disziplin, die sich umfassend mit Diagnose, Therapie und Prävention reversibler Funktionsstörungen am Bewegungsorgan und anderen damit verbundenen Organsystemen befasst.
Sogenannte Blockierungen z.B. der Wirbelsäule sind zwar durchaus sehr lästig und schmerzhaft, jedoch nicht gefährlich. Die durch eine Reflexstörung entstandenen Wirbelblockierungen lassen sich meistens mit einem einfachen Handgriff lösen.
Bei einer Blockierung ist immer auch das Gelenkspiel mit eingeschränkt. Unter Gelenkspiel versteht man die sehr kleinen Gleit-Roll-und Schiebebewegungen in einem Gelenk und einem Wirbel während der normalen Bewegung.
Die Chirotherapie oder Manuelle Medizin zielt darauf ab, das Gelenkspiel wiederherzustellen und die Bewegungseinschränkung zu beseitigen. Hierbei werden die Blockierungen gelöst, die meist zu schmerzhaften Verspannungen oder andere Beschwerden geführt haben.
TENSsteht für Transkutane Elektrische Nerven-Stimulation.
Dabei handelt es sich um eine schonende Variante der Elektrotherapie. Sie wird auch als Reizstromtherapie bezeichnet. Die TENS kann entweder im Rahmen der physiotherapeutischen Behandlungen oder in Eigenanwendung durchgeführt werden. Eingesetzt wird die TENS vor allem in der Schmerzbehandlung und der Muskelstimulation.
Aldi
Felix Neureuter oder so

Beim Kinesio-Taping wird durch Aufbringen von speziellen Tapes eine direkte Beeinflussung der Schmerzsensoren in Haut, Muskulatur und Sehnen möglich.
Gleichzeitig kommt es durch Einflussnahme auf die lokale Durchblutung und das Lymphsystem zum rascheren Abtransport von Ödemflüssigkeit und Entzündungsmediatoren. Überall, wo Muskelstörungen oder Schwellungen eine Rolle spielen, kann Kinesio-Taping helfen. Die Behandlung erfordert manchmal mehrere Wochen. Bei akuten Beschwerden ist die Behandlungsdauer meistens auf nur eine bis zwei Behandlungen beschränkt.
Man kann mit dem Tape duschen oder baden. Das Tape sollte in der Regel nach einer Woche erneuert werden. Die weite Verbreitung der bunten Kinesiologie-Tapes im Hochleistungs- aber auch im Breitensport ist ein Hinweis auf ihre erstaunlich gute Wirkung.
Kinesio-Taping ist eine Selbstzahler-Leistung. Sie wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, die Kosten werden auf Basis der GOÄ berechnet und betragen ca. 25.- € pro Anlage.

Als wichtiger Baustein in der Therapie der Arthrose gilt die Injektion von Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist regulärer Bestandteil der Gelenkflüssigkeit.
Der Wirkstoff kommt dem natürlichen Hyaluronat sehr nahe. Er verbessert die Gelenkschmierung und hemmt die Entzündungsreaktion. Es kommt zur Knorpelerholung. Außerdem regt er die körpereigene Hyaluronsäureproduktion an. Im Ergebnis wird die Gelenkfunktion harmonisiert und der Schmerz für längere Zeit reduziert. Eine spezielle Variante ist die
Magnetfeldtherapie
mehr erfahren
Bei der Magnetfeldtherapie werden durch magnetische Energiefelder mit Tiefenwirkung biologische Effekte wie eine Verbesserung des Stoffwechsels und Verbesserung der Durchblutung im Gewebe ausgelöst.
Eingesetzt werden kann die Therapie z.B. bei Verschleißerkrankungen wie Arthrose, Wirbelsäulen- und Bandscheibenerkrankungen, Nervenschädigungen, Durchblutungsstörungen, Begleittherapie bei Knochenbrüchen zur Beschleunigung von Heilprozessen.

bestimmung
Die Berechnung der voraussichtlichen Körpergröße erfolgt auf Grundlage des biologischen Skelett-Alters bei Kindern und Jugendlichen unter Einsatz einer computerbasierten Auswerteroutine.
Der Vorteil der computergestützten Berechnung besteht darin, dass bei Bedarf mehrere der international gebräuchlichen Methoden, parallel berechnet werden können und die Zuverlässigkeit der Prognose erhöht werden kann.
Die favorisierte RUS-Methode nach Tanner - Whitehouse beruht auf der Skelettalter-Bestimmung anhand eines Röntgenbildes der Hand der nicht händischen Seite. Hierbei werden Elle, Speiche, Mittelhandknochen und Finger in einem Score-System nach Reifekriterien beurteilt. Zusätzlich werden weitere Daten (Größe der Eltern, bei Mädchen ggf. Zeitpunkt der ersten Regel) erhoben, um die Zuverlässigkeit der Prognose zu steigern.
Wann und warum sollte eine Skelettalterbestimmung bzw. Größenprognose erstellt werden?
- Liegt eine unnormale Wachstumsbeschleunigung oder -verlangsamung vor? Gibt es Hinweise auf eine Erkrankung des Hormonsystems? Liegt eine genetisch bedingte Wachstumsabweichung vor? Für diese Fragen können eine Bestimmung des Skelettalters und eine Größenprognose das erste orientierende Diagnose-Instrument sein.
- Bei der Korrektur von Deformitäten, Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliosen), Achsabweichungen der Beine und Arme, oder Beinlängenunterschieden benötigt man oft eine Skelettalter-Bestimmung oder eine Größenprognose zur Bestimmung des optimalen OP-Zeitpunkts oder der OP-Methode.
- Viele heranwachsende Leistungssportler, aus Sportarten, in denen die körperliche Größe eine entscheidende Rolle spielt, haben das Bedürfnis, ihre voraussichtliche Finalgröße prognostiziert zu bekommen. Sie möchten auf dieser Grundlage ihre Karriere-Planungschon frühzeitig anpassen oder gezielt im Hinblick auf bestimmte Positionen in einer Mannschaft oder einer Sportdisziplin trainieren.
Die Größenprognose und die Skelettalter- Bestimmung sind für gesetzlich Versicherte eine privat zu bezahlende Leistung, die nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet wird (ca. 60 €).

Chinesische
Medizin
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) umfasst – neben Diätetik, Phytotherapie und Moxatherapie – vor allem die Akupunktur, die jahrtausendealte chinesische Heilkunst.
Altchinesische Zeichnungen zeigen Menschen mit 14 Linien, den so genannten Meridianen. In diesen Meridianen fließt Qi, die Lebensenergie. Qi tritt an vielen hundert Punkten an die Körperoberfläche. werden in diese Akupunkturpunkte die Nadeln eingebracht beginnt die schmerzlindernde und vor allem heilende Wirkung – und das nicht nur bei Kreuzschmerz, Allergie und Arthrose, sondern bei vielen anderen Erkrankungen, die sich mit der herkömmlichen Medizin nicht immer erfolgreich behandeln lassen.
Die moderne Wissenschaft erklärt die Wirkung der Akupunkturnadel mit der Freisetzung chemischer Überträgersubstanzen, so genannter Neurotransmitter. Sie sind in der Lage, die Schmerzzentren in Rückenmark und Gehirn zu modulieren und das Wachstum von gesunden Zellen, gerade auch bei chronischen Erkrankungen, wieder anzuregen.
Mit der traditionellen „Chinesischen Diagnostik“ kann sich der Arzt ein Bild vom energetischen Muster des Patienten machen. Ein Diagnostik-Bogen dient als Grundlage für das Arzt- Patientengespräch u. die ärztliche Untersuchung u. etwaige weitere Diagnostik. Daraus erstellt der Arzt eine chinesische Syndromdiagnose und leitet daraus die möglichen Therapieschritte her.

Bei der klassischen Eigenbluttherapie werden zirka 10 ml Blut aus einer Vene entnommen und später in den Gesäßmuskel zurückinjiziert. Durch diese Prozedur verändert sich unter anderem das Eiweiß im Blut, was einen Reiz auslöst und eine Reaktion des Immunsystems bewirkt. Je nach Krankheitsbild können dem Eigenblut Medikamente (Phythopharmaka) und/oder Homöopathika beigemischt werden.
Es gibt verschiedene Formen der Eigenblutbehandlung. Allen gemeinsam ist, dass zunächst dem Patienten etwas Blut entnommen wird. Dieses wird aufbereitet, zumeist durch eine Mischung mit einem homöopathischen Präparat und anschließend dem Patienten wieder intramuskulär zugeführt.
Man bezeichnet dies als „unspezifische Reiztherapie“. Die Behandlung gehört zu den Umstimmungstherapien und damit zu den klassischen naturheilkundlichen Verfahren. Nach Auffassung der Eigenbluttherapeuten dient das körpereigene Blut als Fremdkörperreiz und ist Anlass für den Körper, einen Anstoß an das Immunsystem zur Selbstheilung zu geben. Es soll damit die Abwehrkräfte des Körpers stärken und ist aus diesem Grunde bei chronischen Infekten anzuwenden, ebenso aber auch bei Allergien, Asthma und rheumatischen Erkrankungen.
Sie wird auch angewandt bei Abwehrschwäche, chronischen Hauterkrankungen, bakteriellen und viralen Erkrankungen sowie bei Durchblutungsstörungen und zur Nachbehandlung von Schlaganfällen. Auch in der Schmerztherapie bei Arthrosen, Rheuma und Gicht ist die Eigenbluttherapie ein geeignetes Verfahren, mit dem gute Erfolge erzielt werden können.

Vitamin-Aufbauinfusionen
Procain-Basen-Infusionen
Neben Infusionen zur Schmerztherapie kommen auch Aufbauinfusionen mit Vitamin-Präparaten und Wirkstoffen zur Entsäuerung, Immunstimulation, „Entgiftung“, Entzündungshemmung und Schmerzlinderung zur Anwendung.
Möglich sind Hochdosis-Vit-C Infusionen, MyersCocktail, „Grippe-Infusionen“ und phytotherapeutische Cocktails. Die Einsatzgebiete für Procain-Basen-Infusionen sind chronische Schmerzerkrankungen, Reizzustände, Rückenschmerzen und weitere Erkrankungen besonders des rheumatischen und orthopädischen Spektrums.

z.B. bei Tennisellbogen, Kalkschulter, Weichteilbeschwerden
Radiale Stoßwellen sind Schallwellen, die pneumatisch erzeugt werden. Sie werden über die Hautoberfläche nahe der Schmerzzone in das menschliche Gewebe eingekoppelt und breiten sich dort aus. Durch diese radiale Ausbreitung wird die Behandlung als besonders schonend empfunden.
Nach der Stoßwellenbehandlung reagiert das Gewebe um die Schmerzzone auf die Stoßwelle mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität. Dadurch können bei chronischen Erkrankungen Heilungsprozesse angeregt oder schon bestehende, aber nur langsam voranschreitende Heilungsprozesse beschleunigt werden. Die Radiale Stoßwellentherapie regt die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an.

Der HYDRO JET ist speziell für die medizinische Behandlung konzipiert und unterscheidet sich von anderen Geräten durch die größere Variabilität und die Intensität des Wasserdruckstrahles.
Er vereinigt eine ganze Reihe positiver Effekte verschiedener manueller und physikalischer Therapieformen: Sanft gebettet "schweben" Sie förmlich auf einem speziellen Wasserbett, das auf eine Temperatur von etwa 35 Grad angenehm aufgeheizt wird.
Wasserstrahlen, die in regelmäßigen, kreisenden Bewegungen auf die Unterseite der hautsympathischen Kautschuk- Liegefläche treffen, massieren den Körper von Kopf bis Fuß. Das aktiviert den Stoffwechsel und lockert die Muskulatur. Der Effekt: Verspannungen, Muskelverhärtungen und Verkrampfungen lösen sich.
Die wohltuende Wärme des Wassers strahlt bis in tiefe Gewebeschichten. Blutgefäße werden erweitert und die Durchblutung wird angeregt, ohne den Kreislauf zu belasten.
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